Wiedersehen im Café am Rande der Welt

John Strelecky

Inhalt

Der gestresste Manager aus dem „Café am Rande der Welt“ John ist mittlerweile gar kein gestresster Manager mehr. Nach seinem Besuch im Café im ersten Buch hat er sein Leben grundsätzlich umgestaltet. Mittlerweile arbeitet und reist er im Wechsel.

Auf einer seiner Reisen trifft er wieder auf das Café am Rande der Welt und freut sich auf ein Wiedersehen. Zu Beginn ist ihm nicht klar, warum er es findet. Schließlich hat er im ersten Teil seine Lektion gelernt und sein Leben geändert.

Im Café trifft er neben alten Bekannten die gestresste Geschäftsfrau Jessica. Sie steht an einem Punkt, an dem er im ersten Teil stand. Da ihr Fall individuell natürlich etwas anders gelagert ist, befasst sie sich auch mit anderen Fragen:

  • Warum bin ich hier?
  • Spielst du auf deinem Spielplatz?
  • Hast du MPS?

Wie John im ersten Teil stellt sich Jessica diesen Fragen. Mit Unterstützung von Bedienung Casey, von Inhaber Mike und dessen Tochter Emma sowie von John öffnet sie sich und nimmt viele Impulse auf.

Das Ganze spielt vor der Kulisse von Hawaii. Das Café selbst tritt zunehmend in den Hintergrund. So lernt Jessica beispielsweise von der siebenjährigen Emma das Surfen und die Analogien zum Leben daraus. Die Anleitung umfasst:

  • Such dir eine Welle aus – Wisse also, was du willst.
  • Bringe dich in die richtige Startposition – Triff die nötigen Vorbereitungen.
  • Fang an zu paddeln – Fange an, starte.
  • Spürst du die Energie der Welle, so paddele noch ein paar Schläge weiter – Lass nicht zu früh locker.
  • Reite die Welle – Und dann habe Freude daran!

Impulse

Der zentrale Impuls aus dem ersten Buch (Setze dich mit dir selbst auseinander) gilt hier natürlich weiterhin. Der Schwerpunkt geht jedoch darüber hinaus.

Ich persönlich nehme insbesondere folgende Message mit:

  • Nutze deine Zeit für Tätigkeiten, die dir Freude bereiten. Sie werden von ganz alleine mit der Zeit mehr Raum einnehmen.
  • Packe für ein Abenteuer als erstes die wichtigsten Sachen ein.
  • Hast du eine Veränderung geschafft, so ist das gut. Es kann aber vielleicht noch mehr gehen.
  • Jedermanns Glück sieht anders aus.
  • Investiere in Erinnerungen.
    [Damit stimmt dieses Buch mit allem überein, was ich bisher an aktueller Literatur zum Thema Glücksforschung gelesen habe. Materielle Dinge befriedigen kurzfristig, sind langfristig aber nicht wirksam oder eher lästig. Erinnerungen werden mit der Zeit eher besser als schlechter.]

Und ganz nebenbei fand ich das Auffrischen des Impulses des ersten Buches angenehm. Dass ich das gelesen habe, ist nun mittlerweile auch wieder zwei, drei Jahre her. 🙂

Bewertung und Kommentar

Wie auch die anderen Bücher von John Strelecky hat das Buch viele mystische Anteile und ist dabei „amerikanisch lesbar“. Gelesen habe ich es an einem Tag – so gut es mir offensichtlich doch gefallen.

Da es auf dem ersten Teil aufbaut, war es für mich nicht ganz so inspirierend. Schließlich war der zentrale Impuls bereits gesetzt. Davon unabhängig habe ich es gerne und mit Interesse gelesen.

Wem der erste Teil gefallen hat, für den ist auch dieses Buch bestimmt geeignet. Wer schon das bisherige nicht mochte, sollte hier nicht zugreifen.

Anmerkung am Rande

Wie auch bei den anderen Büchern von John Strelecky mag ich auch hier den Hype um den Autor nicht besonders. Den Spaß am Lesen habe ich mir davon allerdings nicht verderben lassen.

Eckdaten

TitelWiedersehen im Café am Rande der Welt
Autor(en)John Strelecky
Erscheinungsjahr2014
ISBN978-3423348966
VerlagDeutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München
UmschlagDTV (Root Leeb)

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